

Tradition seit 1924



Einleitung
Bis 1990 hatte der Dresdner Apparatebau seinen Sitz in der Leipziger Straße 27–29 in Dresden. Hier entstanden über Jahrzehnte die Dresdner Trommeln und weitere Schlaginstrumente für Orchester.
Standorte: Leipziger Straße 27–29, Dresden (bis 1990) → Weinböhla (1991–2012) → Langebrück (2012–2015) → Dresden (seit 2015)
Zeitleiste
1924: Gründung
Am 1. Oktober 1924 gründen der Ingenieur H. E. M. Jähne und der Mechaniker Arno Josef Anton Boruvka die „Dresdner Apparatebau Jähne & Boruvka“. Am 26. Februar 1926 wird die Firma ins Handelsregister Dresden eingetragen.
1930: Jähne führt allein
Am 4. April 1930 verlässt Arno Boruvka die Firma, am 10. April übernimmt Heinrich Emil Maximilian Jähne sie.
1936–1938: Schlaginstrumentenbau
Nach dem Tod von Emil Jähne am 16. Juni 1936 führen sein Sohn Maximilian Jähne und seine Tochter Anna Maria Elisabeth Krebs (geb. Jähne) die Firma weiter. Am 23. März 1938 melden sie den Schlaginstrumentenbau in Dresden an.
1948–1950: Spenke & Metzl
Am 25. Januar 1948 wird das Unternehmen an Paul Spenke verkauft. Spenke übernimmt den Vertrieb, Herr Metzl leitet den Instrumentenbau. Am 20. Januar 1950 wird der „Dresdner Apparatebau Spenke & Metzl“ ins Handelsregister eingetragen.
1968–1972: VEB Schlaginstrumentenbau
Nach Paul Spenkes Tod am 4. September 1968 führt seine Witwe Charlotte Spenke das Unternehmen weiter. Am 1. Juli 1971 wird der „VEB Trommelfabrik Weißenfels“ als Kommanditist eingetragen. Am 27. April 1972 folgt auf staatliche Anweisung die Umwandlung in den „VEB Schlaginstrumentenbau“ unter Werkdirektor Wolf Dietrich Poralla.
Bis 1990: Leipziger Straße 27–29, Dresden
Hier hatte der Dresdner Apparatebau seinen Sitz.
1991: Neubeginn in Weinböhla
Nach der politischen Wende erwirbt Franz Hanke den Dresdner Apparatebau. Der Betrieb zieht von der Leipziger Straße nach Weinböhla bei Dresden.
2003: Denner & Altmann
Die „Denner & Altmann GbR“ übernimmt Herstellung, Reparatur und Service der Instrumente, weiterhin in Weinböhla.
2012: Umzug nach Langebrück
Tilo Becher und Cornelius Altmann übernehmen das Unternehmen. Der Betrieb zieht nach Langebrück bei Dresden.
2015: Zurück nach Dresden
Nach der Trennung der beiden Inhaber ist Tilo Becher seit 2015 alleiniger Inhaber. Der Betrieb zieht wieder nach Dresden.